Ausgenutzt und abserviert
Ausgenutzt und abserviert –
die Degradierung vom Maledom zum Lustobjekt
Wenige Maledoms sprechen über die Schwierigkeiten, die sie bei der Besetzung einer vakanten Sklavinnenstelle haben. Trotzdem scheint es, wie man den amtlichen Statistiken zur Situation am Sklavenmarkt entnehmen kann, bei der Stellenbesetzung Probleme zu geben. Aber was sind die Gründe für diese Schwierigkeiten? Unsere Leserbriefe geben einen Anhaltspunkt dafür.
Das Hauptproblem scheint, wenn man den Leserbriefen glauben mag, die Einstellung der Sklavinnen zum Dienen zu sein. Nach Angaben zahlreicher Maledoms möchten viele Sklavinnen ihrem Herrn weder dienen, noch sich mit ihm unterhalten oder ihn im Haushalt unterstützen. Vielmehr sind sie auf Sex fokussiert. So schreibt zum Beispiel Sir B. aus L.: „Sub oder Sklavinnen sind oft sehr auf Blowjobs konzentriert. Anfragen zur Penetration sind gang und gäbe. So frage ich mich, sind wir Tops nur noch Huren und Stricher?“
Sind Maledoms für die weiblichen Subs wirklich nichts anderes als Lustobjekte? Wir wollen dieser Frage auf den Grund gehen und beschließen, tiefer in die Materie einzutauchen. Deshalb verabreden wir uns mit Sir B. in einem kleinen Café in der Innenstadt von L. Im Café angekommen, erkennen wir Sir B. sofort. Wir merken jedoch gleich, dass dieser Sir B. mit dem großen und starken Dom, den wir von seinem Profilbild kennen, nicht mehr viel gemein hat. Vor uns sitzt ein gebrochener Mann, der desillusioniert und demotiviert ist. Er hat die Hoffnung, eine gute Sklavin zu finden, längst aufgegeben.
Sir B. wurde in der Vergangenheit nur ausgenutzt und zum Lustobjekt degradiert. Er traf sich mit Sklavinnen, für die die Befriedigung der eigenen sexuellen Bedürfnisse an erster Stelle stand. Diese Sklavinnen waren allesamt nur auf sein bestes Stück fixiert, wollten harten und versauten Sex, eine Beziehung wollten sie nicht. Dies erkannte Sir B. erst zu spät. Er wurde so von den Sklavinnen immer wieder ausgenutzt und am Ende abserviert. Er wollte die Liebe und Zuneigung einer treuen und gehorsamen Sklavin, aber er wurde bitterlich enttäuscht.
Sir B. ist letztlich an der Degradierung zum Lustobjekt zerbrochen. Damit es anderen Maledoms nicht wie ihm ergeht, muss zwingend gehandelt werden. Nur wenn die zeigefreudigen und sexgeilen Sklavinnen ohne traditionelle Werte endlich gestoppt und aus dem Verkehr gezogen werden, kann ein Maledom in einer traditionellen BDSM-Beziehung wieder sein Glück finden.
Es ist Zeit zu handeln, bevor es zu spät ist!
© AHR Diamond
